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Foto: pixabay - Karsten Bergmann

Studie zur "Ermittlung der Fischbestände in den freien Gewässern Hamburgs"

Kurzinfos zur Studie

Die Studie

Die freien Gewässer Hamburgs sind bei Anglerinnen und Anglern bis weit über die Landesgrenzen bekannt und beliebt. Der Zustand der Fischbestände und deren Entwicklung ist aber weitestgehend unbekannt. Für die Ermittlung der Fischbestände in den freien Gewässern Hamburgs suchen wir Angler*innen verschiedener Angel-Methoden (Spinnfischer, Karpfenangler, Friedfischer), die häufig in diesen Gewässern angeln.

Wie geht es den Fischbeständen in Hamburg?

Beweggründe für die Studie und die Teilnahme

Wir Angler*innen haben oft das Gefühl, in Hamburg immer weniger zu fangen.

  • Liegt das an den immer früher auftretenden Sauerstofflöchern der Elbe und der Elbvertiefung?
  • Spielen auch die immer weiter steigenden Zahlen an Angler*innen und Angel-Touristen in Hamburg eine Rolle beim Rückgang der Fischbestände?
  • Und gehen diese wirklich zurück oder kommt uns Angler*innen das immer nur so vor?

Wie geht es den Fischbeständen in Hamburgs Gewässern wirklich?

Auf diese Fragen gibt es keine befriedigende Antwort. Bisher! Wir als Angelsport-Verband Hamburg e.V. stellen uns den Fragen und wollen mit eurer Hilfe zu einer Einschätzung der Fischbestände in der Hansestadt Hamburg gelangen. Zu diesem Zweck starten wir gemeinsam mit euch die Studie „Ermittlung der Fischbestände in den freien Gewässern Hamburgs“.

Ziel dieser Studie soll es sein, mithilfe einer eigens für die Studie entwickelten Fangbuch-App die Angelzeiten und Fänge von zunächst 300 für die Studie ausgewählten Angler*innen zu dokumentieren und auszuwerten.

Für aussagekräftige Daten ist eine umfangreiche Datenaufnahme sehr wichtig. Die teilnehmenden Angler*innen müssen dabei genau angeben, in welchem Gewässer sie angeln und die Zeit des Angelbeginns und Endes dokumentieren. Ebenso wird erhoben, mit wie vielen Ruten gefischt wird und welche Methoden im Einzelnen verwendet werden. Wesentlicher Bestandteil der Studie ist selbstverständlich die Erhebung, welche Fische gefangen und welche davon entnommen werden.

Bei Auswertung der Daten wird der Fang pro Zeiteinheit (CPUE = Catch per unit effort) ermittelt. Dieser auch in der Fischereibiologie international verwendete Faktor wird als Maß für den Zustand eines Fischbestandes herangezogen. Wird die Studie über einige Jahre fortgeführt, können so Bestandstrends und Veränderungen in den Fischbeständen erkannt werden.

Die Ergebnisse dieser Studie liefern nur dann realistische Ergebnisse, wenn die 300 Studienteilnehmer*innen ein Abbild der Hamburger Anglerschaft darstellen. Daher haben wir im Vorfeld bereits Expert*innen der Hamburger Angelszene befragt. So erlangten wir einen guten Überblick über die Verteilung von Angelmethoden und Zielfischen innerhalb der Hamburger Angler*innen. Auf Basis dieser Befragungen können wir nun unter allen eingehenden Bewerbungen die 300 Testangler*innen für die Studie auswählen.

Haben wir mit unserer Studie dein Interesse geweckt?

Dann werde doch Testangler*in und bewirb dich hier:

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